Internationaler Tag der Pflege
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Internationaler Tag der Pflege

Palliativpflegedienst Heepen stellt sich vor

Hilfsmittel zum Ausprobieren: Pflegedienstleiterin Kerstin Bergner erklärt Else Kollmeier (links) die Funktionen eines Massagesessels

Menschen in der letzten Lebensphase wünschen sich eine vertrauensvolle Begleitung – sei es in der eigenen Wohnung, in der Pflegewohngemeinschaft oder in einer stationären Einrichtung. Niemand sollte in dieser Phase alleine sein. Auch für Angehörige sind in dieser schwierigen Situation entlastende Hilfen wesentlich.

Das Motto des diesjährigen Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai lautete "Wir begleiten Sie - würdevoll bis zuletzt. Die im vergangenen Jahr gegründete Palliativpflege Heepen stellte an diesem Tag ihre Arbeit vor. Interessenten konnten sich über die Besonderheiten in der palliativen Pflege und Beratung informieren. Ehrenamtliche der Hospizarbeit im Evangelischen Johanneswerk erzählten über ihre Arbeit. Dabei entlasten sie Betroffene und ihre Angehörigen vor allem durch Gesprächsangebote. Sie helfen dabei, letzte Dinge zu regeln, Wünsche zu erfüllen und Abschied zu nehmen.

Das vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) geführte Wohncafé war geselliger Treffpunkt für die Bewohner der im Januar eröffneten Wohnanlage der Bielefelder Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (BGW). Zu ihnen gesellten sich die Bewohner der DRK Demenz Wohngruppen und der DRK Wohnanlage am Hassebrock. Für die gute Stimmung der Kaffeerunde sorgte Lakritze alias Kirsten Bohle vom Bielefelder Verein Dr. Clown. Einfühlsam begegnete sie den Demenzkranken auf Augenhöhe, unterhielt die Gäste mit Volksliedern und lustigen Anekdoten.

PVM – Patienten Versorgung Management und die Apotheke an der Universität stellten Hilfsmittel in der Pflege, zum Beispiel Pflegebetten, Rollatoren oder spezielle Tragegestelle vor, die vor Ort ausprobiert werden konnten. Kerstin Bergner, DRK Pflegedienstleiterin, zog eine zufriedenstellende Bilanz: „Das Interesse an Beratung ist groß“. Viele Menschen wüssten gar nicht, dass es Hilfen speziell für Schwerstkranke in der letzten Lebensphase gibt.

Wer sich ehrenamtlich in der Palliativpflege oder im Wohncafé engagieren möchte, ist herzlich willkommen. Information unter Telefon 05 21 - 32 93 404.

Weitere Informationen

Kerstin Bergner, Telefon 0521 – 32 98 68 11

12. Mai 2016 09:13 Uhr. Alter: 3 Jahre