Dritt Sennestädter DRK Kita Bullerbü eingeweiht
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Dritt Sennestädter DRK Kita Bullerbü eingeweiht

Robert Tönnies übernimmt Schirmherrschaft

Und schnipp: Angelika Riedrich (DRK), Regine Weißenfeld (Jugendhilfeausschuß), Kita-Leiterin Hanne Holtkamp, Schirmherr Robert Tönnies und Erik Brücher eröffnen mit dem symbolischen Scherenschnitt offiziell die Kita Bullerbü.

Nachdem die ersten Kinder bereits Anfang Juni einziehen konnten, wurde die Kindertagesstätte „Bullerbü“ des Deutschen Roten Kreuz (DRK) jetzt auch offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die 1,8 Millionen Euro teure Einrichtung auf dem Gelände der ehemaligen Adolf-Reichwein-Schule an der Travestraße ist die neunte DRK Kita Bielefeld, davon die dritte in Sennestadt. Sie bietet Platz für vier Gruppen und rund 70 Kinder, davon 24 im Alter unter drei Jahren. Finanziert wurde das Projekt vom Investor RP-Finanz GmbH & CO. KG aus Bielefeld. Das Architekturbüro Pappert und Weichynik hat einen hellen, einladenden Neubau geschaffen.

Robert Tönnies hat in dieser Woche die Schirmherrschaft über die Einrichtung übernommen. Der Unternehmer hob hervor, dass er gerne zugesagt habe, als DRK Geschäftsführer Michael Beimdiek ihm das Ehrenamt angeboten habe. Erstmalig übernimmt die vor einem Jahr gegründete DRK Kinder-, Jugend- und Familiendienste in OWL die Trägerschaft einer Kita. „Wir möchten zukünftig an weiteren Standorten in Bielefeld aktiv werden“, betonte Geschäftsführer Erik Brücher.

„Die Kinder sollen eine gesunde Lebensweise als Basis für ihr Wohlbefinden kennenlernen“, wünschte sich Leiterin Hanne Holtkamp bei der Eröffnungsfeier. Gemeinsam mit Tönnies und Brücher nahm sie den symbolischen Scherenschnitt durch das Absperrband vor. Handwerker, Lokalpolitiker und Elternvertreter waren der Einladung gefolgt. Die heimlichen Stars aber waren die Kinder, die den Gästen aus vollen Kehlen im  „Bullerbü-Song“ die Elemente vorstellten, auf die die Namen der vier Gruppen der Einrichtung zurückgehen.

Der 700 Quadratmeter große Innenbereich beherbergt über zwei Etagen verteilt neben den Gruppenräumen der „Erdgruppe“, „Wassergruppe“, „Luftgruppe“ und „Lichtgruppe“ ein Kinderbistro, die Küche, eine Turnhalle und einen Differenzierungsraum. Zu jedem Gruppengeraum gibt es jeweils zwei Nebenräume, die teilweise als Schlafräume genutzt werden.  Alle Räume sind gleichzeitig als Funktionsbereiche konzipiert – so gibt es spezielle Angebote in den Bereichen Kreativität, Experimentieren und Forschen, Rollenspiele, Bauen und Konstruieren.

Für jeden Fachbereich gibt es Spezialisten aus dem 17-köpfigen Team. „Die Luftgruppe beispielweise ist mit einem Licht- und einem Wasserexperimentiertisch, allerlei Zubehör wie Becherlupen oder Pipetten für kleine Forscher ausgestattet“, erläutert Holtkamp das dahinter stehende Konzept. In den Räumen der Lichtgruppe können die Kinder malen, basteln, backen oder ein Bad in der Lichtdusche nehmen.

Draußen lädt das 1.850 Quadratmeter große, naturnahe Außengelände zum Spielen und Toben an der frischen Luft ein. Neben einem Sand-Wasser-Matschbereich sorgen dort verschiedene Spielgeräte und Baumstämme zum Balancieren für Spaß an der Bewegung im Freien. Dort wurde auch ein kleiner Gemüse- und Obstgarten angelegt, für dessen Erhalt und Ausbau sich zukünftig Robert Tönnies stark machen will. „Die Kinder haben sogar schon die ersten Äpfel von unserem Baum geerntet und einen Apfelkuchen gebacken“, erzählt Holtkamp, die gerade am Profil der Einrichtung als Gesundheitskita arbeitet. „Was verstehen wir unter gesund? Was bedeutet das für die Angebote, das Essen, die Räume?“, zählt die Kita-Leiterin einige Fragen auf, mit denen sich das Bullerbü-Team, das sich ebenso wie die Kinder in der Eingewöhnungsphase befindet, derzeit befasst. Diese Arbeit werde noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, betont Holtkamp, „Aber wir sind auf einem guten Weg“.           

Ansprechpartner für Journalisten

Erik Brücher | 01 51 – 58 140 660

11. November 2016 12:41 Uhr. Alter: 1 Jahre