Ein großes Dankeschön an unsere Filmdarsteller und Übersetzer!
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Ein großes Dankeschön an unsere Filmdarsteller und Übersetzer!

Seit dem 10. Mai stehen sieben Informationsfilme des Deutschen Roten Kreuzes online, die Migrantinnen und Migranten über das deutsche Gesundheitssystem aufklären. Bei diesem Filmprojekt wirkten zahlreiche freiwillige Darsteller und ehrenamtliche Übersetzer mit. Ihr besonderes Engagement haben wir im Juni mit einer Filmvorführung in Bielefeld gewürdigt.

V.l.n.r.: Hatice Gümüs (DRK) Christine Finger und Theo Knepper (filmzeit), Ina Ludwig (DRK), Ingo Nürnberger (Sozialdezernent der Stadt Bielefeld), Michael Beimdiek (DRK)

Zahlreiche Mitwirkende folgten der Einladung des Deutschen Roten Kreuzes , um sich am 9. Juni im Bielefelder Kino Lichtwerk gemeinsam das Ergebnis des landesweiten Filmprojektes anzuschauen. Der Projektträger (die DRK Soziale Dienste OWL gGmbH) sowie die beteiligten Projektpartner (die DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH und die Bielefelder Agentur filmzeit medien) sprachen allen freiwilligen Akteuren und Übersetzern vor der Filmvorführung ihren Dank aus. Ingo Nürnberger, Sozialdezernent der Stadt Bielefeld, würdigte als Gastredner das Filmprojekt.

Sympathische Gesichter für sieben Filme

"Ohne das persönliche Engagement unserer Mitarbeiter und vieler ehrenamtlicher Helfer wäre das Filmprojekt so nicht möglich gewesen", ist Michael Beimdiek, Geschäftsführer der DRK Soziale Dienste OWL gGmbH, überzeugt. Wir sind überwältigt, wie viele Menschen sich im Zuge der Dreharbeiten sofort bereit erklärt hatten, unsere Gesundheitsfilme tatkräftig zu unterstützen. Neben Ärzten, Arzthelferinnen und weiteren Profis aus dem medizinischen Versorgungsbereich wirkten insbesondere zahlreiche Migrantinnen und Migranten als Darsteller mit. Einige Akteure kommen regelmäßig in die Migrationsberatung des DRK in Bielefeld. Sie waren sofort bereit, sich vor die Kamera zu stellen, um den Filmen ein Gesicht zu verleihen und andere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu informieren. Nicht zuletzt waren ehrenamtliche Übersetzer an den Filmfassungen in kurdischer und arabischer Sprache beteiligt.

Dreharbeiten in Bielefeld

Viele Aufnahmen zu den Filmen entstanden in und um Bielefeld. Für den Film "Schutz vor Infektionen" beispielsweise drehte das filmzeit-Team mit jungen Flüchtlingen am Berufskolleg Senne. Vier junge Männer aus der Integrationsklasse zeigten vor der Kamera, wie man Speisen ohne Infektionsrisiko zubereiten kann. Schulleiter Jürgen Ackermann lobte das Projekt als wichtigen Beitrag zur Integration. Weitere Drehorte waren unter anderem die Praxis des Bielefelder Arztes Sami Elias, das Gesundheitsamt sowie die Geburtshilfestation "Babytown" im Klinikum Bielefeld Mitte. 

Das landesweite Informationsprojekt

Das Filmprojekt wurde durch das Ministerium für Gesundheits, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) gefördert. Die sieben Informationsilme richten sich an Migrantinnen und Migranten und erklären ihnen leicht verständlich wichtige Gesundheitsthemen:

  • Unser Gesundheitssystem
  • Schwangerschaft und Geburt
  • Schutz vor Infektionen
  • Psychische Gesundheit
  • Gesunde Kinder
  • Gesunde Zähne
  • Krebsvorsorge

Die Filme richten sich auch an haupt- und ehrenamtliche Helfer. Diese können die filmgestützten Informationen für ihre Beratungsangebote nutzen. Interessierten stehen die DRK-Gesundheitsfilme in jeweils vier Sprachversionen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Sorani (Kurdisch)) im Internet zur Verfügung. Sie können jederzeit online angesehen und kostenfrei heruntergeladen werden - auf www.drk-gesundheitsfilme.de.

12. Juni 2017 12:08 Uhr. Alter: 1 Jahre