ANSCHAUEN, NUTZEN, WEITERSAGEN!
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ANSCHAUEN, NUTZEN, WEITERSAGEN!

Neue Filme, noch mehr Sprachen: Landesweites DRK-Informationsprojekt für Zugewanderte umfassend erweitert

Authentische Kulisse: Der Film "Gesundheitsversorgung für neu angekommene Asylsuchende" entstand zu großen Teilen in der Sanitätsstation einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in NRW. (c) Filmzeit medien GmbH

Fortsetzung (er)folgt: Mit zwei neuen Kurzfilmen und weiteren Sprachfassungen hat das Deutsche Rote Kreuz sein NRW-weites, mehrsprachiges Informationsprojekt für eine gleichberechtigte medizinische Versorgung von Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten nachhaltig ausgebaut.

Bei einer Pressekonferenz in Münster stellten die Projektpartner diese Erweiterung heute vor. Damit können Interessierte auf der Webseite Opens external link in new windowwww.drk-gesundheitsfilme.de ab sofort insgesamt neun  Erklärvideos in jeweils sechs Sprachen kostenfrei streamen und downloaden.

Alle Filme erklären Menschen mit Migrationsgeschichte leicht verständlich wichtige Gesundheitsthemen. Die beiden neuen Videos ergänzen die Reihe um die Themen:

  • Gesundheitsversorgung für neu angekommene Asylsuchende
  • Suchthilfe

Neu sind zudem die Sprachen Französisch und Paschtu.

Ins Leben gerufen worden war das DRK-Projekt im vergangenen Jahr mit dem Ziel, Zugewanderten den Weg ins deutsche Gesundheitssystem zu erleichtern. Gute medizinische Versorgung sollte unabhängig von Herkunft und Sprache leicht zugänglich sein. Migrantinnen und Migranten finden sich jedoch häufig in unserem Gesundheitssystem nicht zurecht.

Den nach wie vor großen Informationsbedarf haben die Projektbeteiligten nun zum Anlass genommen, Themenpalette und Sprachvielfalt der DRK-Gesundheitsfilm-Reihe zu vergrößern. Damit setzen die Opens external link in new windowDRK Soziale Dienste OWL gGmbH aus Bielefeld (Projektträger), die Opens external link in new windowDRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH aus Münster (Projektpartner) und die Bielefelder Agentur Opens external link in new windowfilmzeit medien ihre erfolgreiche Kooperation fort. Gefördert wird das gemeinsame Filmprojekt durch das Opens external link in new windowGesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Teilen erwünscht!

Um möglichst viele Zugewanderte über die Möglichkeiten der medizinischen Versorgung und über Präventionsangebote in Deutschland informieren zu können, richtet sich das DRK mit dem Filmprojekt ausdrücklich auch an Haupt- und ehrenamtlich Engagierte wie Beratungsstellen, Behörden, Ärzte und auch freiwillige Helfer. Sie können die Videos kostenfrei und ohne nachzufragen für ihre eigenen Angebote nutzen.

Danksagung

Zur Erweiterung des Informationsprojektes haben engagierte Ärztinnen und Ärzte, Behörden, Beratungsstellen sowie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Flüchtlingshilfe und Migrationsberatung ihr Fachwissen beigetragen. Einige von ihnen standen zudem als freiwillige Darsteller vor der Kamera, ebenso wie zahlreiche Migrantinnen und Migranten. Bei ihnen allen bedanken wir uns von Herzen!

Inhaltliche Fragen zum Informationsprojekt beantworten:

Marie Assmann, Projektmanagement
DRK Soziale Dienste OWL gGmbH
Tel.: (0521) 329898-38
E-Mail: marie.assmann[at]drk-sozial[dot]de  

Ina Ludwig, Pressereferentin
DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH
Sperlichstr. 35, 48151 Münster
Tel.: (0251) 9739-243
E-Mail: ina.ludwig[at]drk-westfalen[dot]de
www.drk-betreuungsdienste-westfalen.de


Druckfähige Pressefotos werden im Opens external link in new windowPressebereich der Homepage der DRK Betreuungsdienste Westfalen-Lippe bereitgestellt.

Hier geht es zu den DRK-Gesundheitsfilmen: Opens external link in new windowwww.drk-gesundheitsfilme.de 

19. Juni 2018 07:42 Uhr. Alter: 151 Tage