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Soziale Dienste
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Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten

Foto: DRK Soziale Dienste OWL gGmbH

Die Hilfe nach § 67 SGB XII ist eine vorübergehende Unterstützung für Menschen, die ihre schwierige und besondere Lebenssituation verbessern wollen und dies nicht aus eigener Kraft schaffen.  

 Zentrale Zielsetzung der Hilfe ist es,

  • besondere Lebensverhältnisse zu bewältigen
  • soziale Schwierigkeiten zu überwinden
  • die Existenz zu sichern

Anders als in der Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII steht hier die Teilhabeeinschränkung nicht in Bezug zu einer drohenden oder bereits vorhandenen Behinderung sondern ist Folge einer besonderen Lebenssituation und sozialer Schwierigkeiten, die aus eigener Kraft nicht bewältigt werden können. Von daher wird hier auch keine Diagnose / fachärztliche Bescheinigung benötigt, so dass auch Menschen, die sich nicht in psychiatrischer Behandlung befinden oder eine solche für sich ablehnen, hier ein Unterstützungsangebot erhalten können.

Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten

Wenn besondere Lebensverhältnisse und soziale Schwierigkeiten zusammentreffen, gelingt es manchmal nicht mehr das Leben aus eigener Kraft zu steuern und sozialer Rückzug und Ausgrenzung ist die Folge. Hier kann eine vorübergehende Unterstützung im Rahmen der Hilfe in besonderen sozialen Schwierigkeiten gem. § 67 SGB XII hilfreich sein, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und neue Perspektiven zu entwickeln.

Im Ambulant Betreuten Wohnen erfolgt die Hilfe durch sozialpädagogische Fachkräfte, die über vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen im sozialen Hilfesystem verfügen. Im ambulanten Beratungs- und Betreuungsverlauf steht Ihnen eine feste Ansprechpartnerin oder ein fester Ansprechpartner zur Seite. Die Unterstützungsmaßnahmen im einzelnen können persönliche oder telefonische Kontakte, Begleitung zu Terminen, Beratung, Anleitung, Übung, Mithilfe, Erinnerung, Kontrolle, Übernahme, Zusammenarbeit mit anderen Diensten und Einrichtungen u.a.m. beinhalten.

Ziel der Hilfe ist es, die sozialen Schwierigkeiten abzuwenden, zu beseitigen, zu mildern oder ihre Verschlimmerung zu verhüten. Einzelziele sind insbesondere Sicherung und Erhalt der Wohnung, Alltagsbewältigung im Wohnumfeld, Mobilität und Orientierung, Konflikt- und Krisenbewältigung, Aufnahme und Gestaltung sozialer Beziehungen und die Integration in übliche Wohn-, Lebens- und Arbeitsverhältnisse.

Wir bieten Beratung & aufsuchende Hilfe an wenn z.B.:

  • Mietschulden vorhanden sind
  • Wohnungsverlust droht
  • finanzielle Not im Raum steht
  • dies für den Umgang mit Ämtern und öffentlichen Stellen erforderlich ist
  • Langzeitarbeitslosigkeit Alltag wird und Perspektiven fehlen
  • Haushaltsführung zur Last wird
  • Ihr Alltag neu geplant werden muss
  • Sie im Umgang mit persönlichen oder gesundheitlichen Problemen Unterstützung brauchen
  • die Vermittlung weiterer Hilfen notwendig ist

Die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten wird beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe beantragt. Die erste Bedarfsfeststellung und Hilfeplanung erfolgt durch die beauftragte Stelle der Stadt Bielefeld. Auf Wunsch vereinbaren wir einen Termin für Sie, begleiten Sie dorthin und unterstützen Sie im gesamten Antragsverfahren.

Kontakt zur Hilfe in besonderen sozialen Schwierigkeiten

Sylvia Schulze & Dirk Lehmann

Tel: 0521 32 98 98 86

sylvia.schulze[at]drk-sozial[dot]de