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ipe

Prof. Dr. Udo Wohnhas-Baggerd
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institut@drk-kijufa.de

 

Institut für psychomotorische Entwicklungsförderung ipe

Wir haben innovativ im Jahr 2009 das Institut gegründet. Bundesweit hat das DRK damit den Bereich Therapie zum ersten Mal in sein Programm aufgenommen.

Dies aus gutem Grund:

Neben den wichtigen Angeboten der Betreuung und pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Kindertagesstätten, Offene Ganztagsschulen) wird jetzt im Sinn der Philosophie der Familienzentren eine Fördermöglichkeit für Kinder aus einem Haus angeboten.

Kinder, die in unterschiedlicher Weise entwicklungsverzögert sind, brauchen oft Unterstützung und Hilfe. Hier bietet sich der spielerische Ansatz der kindzentrierten systemischen Psychomotorik als wirkungsvolle Methode an. Dieser Ansatz ist die Grundlage unserer therapeutischen Angebote für Kinder bis zum Alter von 12 Jahren. Wir bieten eine mobile Förderung an. Ihr Kind wird in der Regel in der Einrichtung von uns gefördert, die es besucht.

Die Psychomotorik versteht sich als ein ganzheitliches, pädagogisches Konzept, das durch die Bewegung und das Spiel das Kind erreichen und es durch Wahrnehmung, Erleben und Handeln in seiner Persönlichkeit stärken will.

Die Förderung findet häufig in der Turnhalle oder Bewegungsräumen in den Einrichtungen des Kindes statt. Im Rahmen dieses mobilen Dienstes wird die Therapie häufig in Kleingruppen durchgeführt, um soziale Verhaltensweisen wie Kontakt aufnehmen, Toleranz, Rücksichtnahme und Kooperation zu fördern, sowie die Bewältigung von Konflikten und Misserfolgen zu erlernen. Probleme in der Bewegung, in der Wahrnehmung oder im Selbstbewusstsein werden beim Bau einer Kletterlandschaft, beim Reisen in einem Piratenboot zu einer fernen Insel oder bei der Schatzsuche im Urwald weggespielt. Was von außen betrachtet wie ein fröhliches, unbekümmertes Spiel wirkt, ist tatsächlich eine kindorientierte Therapie, welche auf einer differenzierten Diagnostik und der Zusammenarbeit mit Eltern, Kinderärzten, Schulen und Kindergärten basiert.

Die Kinder werden in der Förderzeit lernen, ihre Auffälligkeiten bzw. Behinderungen zu akzeptieren, eigene Fähigkeiten und Stärken zu erkennen und mit ihren jeweiligen Problemlagen spielerisch zu experimentieren. So soll im Verlauf der Förderung die Fähigkeit und das Selbstbewusstsein hinsichtlich der motorischen, kognitiven, emotionalen und sozialen Möglichkeiten gestärkt werden. Ziel der Förderung ist die weitgehende Behebung der Problemlagen und die Entwicklung der „Fähigkeit zur Selbsthilfe“. Zum Ende der Förderung wird das einzelne Kind in seinen Lebenszusammenhängen weitgehend integriert sein und durch ein gestärktes Selbstkonzept in der Lage sein mit Problemsituationen besser umgehen zu können. Im Rahmen der Förderung soll das soziale Umfeld (Eltern, Schule und Kita) für diesen Prozess sensibilisiert werden.

Die Therapeuten sind qualifizierte PädagogInnen und durch umfangreiche Zusatzausbildungen fachlich spezialisiert.